
Geschichte
DruckenErneuter Wechsel, Zeit zum Durchstarten
Anfang des Jahres 2003 verließ Sven Schönborn das Ensemble. Ersetzt wurde der Tenor durch einen weiteren Altus: David Erler stieß hinzu – der erste Mann, der nicht dem Thomanerchor entsprang.
In dieser Besetzung hatte Calmus erstmals mehr als fünfzig Konzerte in einem Jahr: BAKJK sorgte überraschenderweise nicht nur wie angenommen mit zwanzig, sondern mit über vierzig Konzerten für einen ausgesprochen vollen Terminkalender in der Saison 2003/2004. Dies erwies sich im Nachhinein freilich als gutes Training…
Trotzdem schaffte Calmus Mitte 2004 die Produktion der nächsten CD: „Carmina fati“. Und auch die ersten Notenbände erschienen in dieser Zeit.
Ebenfalls im Jahre 2003 nahm Calmus auch am berühmten Meisterkurs der King’s Singers an der Musikhochschule Lübeck teil. Dort wurde viel gelernt, und Calmus gewann sechs britische Freunde. (Vor allem einen: Den Bariton der King’s Singers Philip Lawson, der in der Folge auch zum Calmus-Arrangeur wurde. Bis heute verfasste er bereits drei Bearbeitungen für Calmus.)