
Geschichte
DruckenCalmus entsteht
Nachdem im Jahre 1998 auch die letzten beiden Beamtenquartettsänger den Thomanerchor verlassen hatten und die Lust am Ensemblesingen aber keinesfalls nachgelassen hatte, beschlossen die vier, die Sache etwas ernsthafter anzugehen. Das erste offizielle Konzert in einer kleinen Kirche bei Leipzig fand Anfang 1999 statt; es erklangen hier bereits unter anderem eigene Arrangements bekannter Popsongs.
Die Begeisterung für die britischen King’s Singers war es dann wohl, die den Wunsch entstehen ließ, komplexere Arrangements singen zu wollen, als die vier es bis dahin taten – und so tauchte die Idee auf, sich auf fünf Mann zu erweitern. Der fünfte war schnell gefunden: Der Tenor Martin Lattke, damals auch (gerade noch) Thomaner, war gern dabei. Da die fünf nun aber weder als Quartett noch als Beamte zu bezeichnen waren, musste ein neuer Name her. Nach langen Stunden des Brainstormings mit manch unpassendem Vorschlag fiel die Wahl schließlich auf eine Kombination der Namensinitialen, kombiniert mit einem den Namen magisch verschönernden C zu Beginn:
C – A(rnold) – L(udwig) – M(artin) – U(lrich) – S(ebastian). Calmus war geboren!